Grünes Einkaufsparadies

20. Januar 2019 | Von | Kategorie: Karikaturen, Teleskop

 

 

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Es riecht streng im Land. Der Grund dafür ist nicht etwa Schnupfis Parfum „Scharfer Biber“, das Beobachtern  der NDR-Fernsehserie  „Neues aus Büttenwarder“ ebenso geläufig ist  wie der von Adsche & Co. illegal gebraute Schnaps mit dem Namen „VollFiasko“. Nein, es ist der Verwesungsgeruch der SPD. Ihre Angehörigen weigern sich hartnäckig, sie beizusetzen, obwohl die Totengräber Gerhard Schröder, Sigmar Gabriel und Andrea Nahles durchaus noch einsatzfähig sind.

Ausverkauf herrscht derweil im Volksparteiladen der alten Tante SPD. Die Grünen kaufen dort fleißig ein, unter anderem  die Kreidereste, die selbst der ehemals linken Frau Nahles zuviel waren. Der Bedarf der  derzeitigen grünen „Leistungsträger“ an Kreide ist enorm gestiegen, seitdem sie hoffen dürfen, mit der  CDU/CSU demnächst eine Bundesregierung zu bilden und damit  an die lebenslang vollen Fleischtöpfe zu gelangen.

Diese Hoffnung ist nicht unbegründet, obwohl der weitgehende Abbau des Sozialstaats durch die Agenda 2010  und die Eröffnung des Niedriglohnsektors bekanntlich  Schandtaten einer rot/grünen (!) Bundesregierung waren.  Dem Juniorpartner einer Koalitionsregierung werden bekanntlich regelmäßig Kröten serviert, die er zwecks Erhaltung der errungenen Privilegien regelmäßig zu verzehren pflegt – eine Nahrungsaufnahme, die typischerweise primär das Verdauungssystem des Wahlvolks belastet. Dies wird auch für  eine schwarz/grüne Bundesregierung gelten.  Aber die Auguren der bürgerlichen Parteien Europas neigen nun einmal seit geraumer Zeit dazu, die repräsentative Demokratie zugunsten des Rechtspopulismus eigennützig vor die Wand zu fahren, und  die Übersicht der  Wähler ist ebenso porös wie ihr Gedächtnis. Na denn.

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