Kaleidoskop
13. Januar 2026 |
Von Redaktion Nachtgazette
Bis zu seinem Tod im August vergangenen Jahres hat unser Vater Joachim Körnig die Nachtgazette begleitet und gestaltet – als Medium, in dem er seine Gedanken, Beobachtungen und Kreativität zum Ausdruck brachte. Unter dem Titel „Die Nachtgazette – Satire, Kultur und Gesellschaft“ ist nun eine Auswahl seiner besten Texte, Karikaturen und Fotografien als Taschenbuch erschienen.
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7. Januar 2026 |
Von Redaktion Nachtgazette
In Deutschland darf man alles sagen. Kaum ein Satz wird so oft, so selbstgewiss und mit so beruhigender Wirkung wiederholt. Er klingt wie ein demokratisches Schlaflied: Alles in Ordnung, weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen. Auffällig ist allerdings, dass dieser Satz vor allem von politischen und medialen Eliten bemüht wird. Große Teile der Bevölkerung
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1. August 2025 |
Von Achim
Einst sprach ein Dichter wie im Traum: „Im Garten steht ein Kabelbaum!“ Dann rang er eine ganze Weile, vergeblich um die zweite Zeile, auch um die dritte, sechste, achte, worauf er jene Pause machte, die, obwohl er es nicht wollte, fortan nie wieder enden sollte. Dem Menschen ist in seinem Leben nicht selten Stückwerk nur
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1. August 2025 |
Von Achim
So viel ist klar: Dereinst, in grauer Vorzeit starb aus der Dinosaur. Der Grund scheint klar, jedoch vielleicht hat´s doch nur nicht zu mehr gereicht. Vorher verblich, weiß ich genauer, der Dinosüß, zu wenig sauer.
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1. August 2025 |
Von Achim
dass der Verzehr von Flusskrebsen nicht krebsfördernd ist ?
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29. Juni 2025 |
Von Achim
Die seit 2007 bestehende NACHTGAZETTE wird aufgrund bevorstehenden Ungemachs für ihren Herausgeber, Chefredakteur usw. leider vermutlich bald eingestellt werden. Derzeit wird an einem Buch gearbeitet, das zahlreiche in der NACHTGAZETE erschienene Texte und Karikaturen enthalten soll. Einige von ihnen werden vorher überarbeitet, und dann aktualisiert noch in die NACHTGAZETTE eingestellt. Falls das Buch das Licht
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3. Juni 2025 |
Von Achim
Wer Edgar Hilsenraths – an irgendeiner, dem Autor dieser Zeilen nicht mehr erinnerlicher Stelle als besonders humorvoll gepriesenen – Roman „Moskauer Orgasmus“ (z.B. Dittrich Verlag, 309 Seiten) gelesen hat, wundert sich nicht darüber, dass dieses als Satire geplante Werk des an sich ernsten Schriftstellers bei Wikipedia unerwähnt bleibt. Hier wird alles geboten: Heterosexuelles vermittels gewaltiger
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10. Mai 2025 |
Von Achim
Der 1981 in Bombay als Sohn einer Inderin (richtig: Pakistanerin) und eines Niederländers geborene Ernest van der Kwast hat Erzählungen und Romane geschrieben, unter anderem den Roman „Mama Tandoori“ (btb, 236 Seiten, 10 Euro). Darin berichtet er stets humorig über seine sparwütige, messihafte und schnell explodierende Mutter, den hilflosen, sich andauernd vor ihren Wurfgeschossen duckenden
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26. April 2025 |
Von Achim
Dieser kürzlich erschienene, aus angenehm kurzen Kapiteln bestehende Roman (Galiani Berlin, 250 Seiten, 23 Euro) erzählt eine kuriose Geschichte aus den achtziger Jahren über den DDR-Jungaktivisten Grischa Tannberg. Wer nur noch wenig Interesse an der DDR hat, mag zunächst innehalten, wird aber für das Weiterlesen belohnt. Grischa beginnt seine berufliche Laufbahn nach dem Studium als
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17. März 2025 |
Von Achim
Qualität und Erfolg des neuen Romans von Wolf Haas „Wackelkontakt“ hat uns veranlasst, nach einem früheren lustigen Roman des Autors zu fahnden, der kein Brenner-Krimi ist. Dabei sind wir unter anderem auf „Junger Mann“ aus dem Jahr 2018 (Hoffmann und Campe, TB, 238 S.,14 Euro) gestoßen. Darin berichtet Haas, offenbar auf autobiographischer Spur und durchgehend
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