Teleskop

Umweltkatastrophe in den USA?

1. März 2017 | Von

Donald T. hat eine erste Rede an den Kongress gehalten, die von geschätzt 50 Millionen Amerikanern verfolgt wurde.  Sie enthielt allerlei Vages und nichts nennenswert Neues. Allerdings  ließ der amerikanische Präsident seine gewohnten Aggressionen weitgehend weg, drückte kräftig auf die Tränendrüsen, warb um Kooperation der Demokraten – und schon waren laut einer Blitzumfrage 78 Prozent der Amerikaner

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Heiße Luft

11. Februar 2017 | Von


Schwache Vorstellung

22. Januar 2017 | Von

  Laut Artikel  21 Absatz 2 des Grundgesetzes sind „Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, verfassungswidrig.“ Mit der Feststellung der Verfassungswidrigkeit ist die Auflösung der Partei zu verbinden, ebenso das Verbot, eine

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Vom Genius des Menschen: Der Sessel

26. Dezember 2016 | Von

Der homo sapiens  strebt beständig nach dem Neuen, noch Unbekannten und versäumt dabei  nur allzu oft, den Blick mit Stolz auch auf das bereits Erreichte zu richten. Daher werden wir fortan in unregelmäßigen Abständen die Historie ausgewählter  genialer Errungenschaften des Menschen näher beleuchten, dabei aber auch Rückschläge nicht unerwähnt lassen, die auf dem Wege zu ihrer Vollendung überwunden

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Mondgedanken: Direkte Demokratie

14. Dezember 2016 | Von

Schon jetzt erweist sich Donald Trump als begnadeter Erlöser all derer, die ihm vertrauensvoll ihre Stimme gegeben haben,  aber auch als Schöpfer einer sich zum  Licht der Wahrhaftigkeit erhebenden, direkten Demokratie. Seit  Trumps Wahlerfolg hat der Dow Jones ungeahnte Höhen erklommen. Die zahllosen Inhaber großer Aktienportefeuilles unter den Abgehängten im amerikanischen „Rust Belt“ werden es dem nächsten US-Präsidenten danken.

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Nonfaktisch

10. Dezember 2016 | Von

Der Begriff „postfaktisch“ führt in die Irre, da er impliziert, dass der Gegenwart Besseres vorausgegangen ist, also jemals Fakten für das menschliche Handeln eine  entscheidende Rolle spielten.  Dies aber war, wie an den Ereignissen der letzten 5000 Jahre unschwer abzulesen, nur selten der Fall. Entscheidend steuern den Menschen weder Tatsachen noch Verstand,  sondern Gefühle. Schon Tucholsky sagte: „Jeder sieht nur, was er sehen

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Sehenswert: „Florence Foster Jenkins“

30. November 2016 | Von

Sie sang unglaublich schräg, leistete sich aber als reiche Erbin und mit liebevoller Unterstützung ihres Lebensgefährten öffentliche Auftritte, schließlich sogar in der Carnegie Hall. Der Film, mit Meryl Streep und Hugh Grant in den Hauptrollen unter der Regie von  Stephen Frears, von ZEIT und SPIEGEL gefeiert, hinterlässt bei uns auch  zwiespältige Gefühle. Vor allem in der ersten

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Weiter wie gewohnt also?

27. November 2016 | Von

Angela Merkel, so Heribert Prantl in der SZ vom 26./27. November 2016, strahle aus, „dass sie nicht aus Freude, sondern aus Pflichtgefühl“ weitermache; dies ehre sie sehr. In Zeiten des Niedergangs und der Unsicherheit zeigt sich die bürgerliche Presse stets bemüht, Gutes im Menschen und der Gesellschaft selbst  dort zu entdecken, wo es nur schwer auszumachen

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Donald, das fremde Wesen

13. November 2016 | Von

Die  Eigenschaften  des  Wahlkämpfers Donald Trump sind mittlerweile bekannt, manchen mehr, als ihnen lieb ist; sein Namensvetter Duck aus Entenhausen erscheint im Vergleich dazu äußerst wohlerzogen. Die Qualitäten des Präsidenten  Donald indes sind bislang  bestenfalls  für ihn selbst halbwegs überschaubar, zumal er sich schon häufiger  begegnet ist und den Rest der Welt im Wesentlichen mit sich identifiziert. Das  ist bei pathologischen Narzissten so.

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Mitteilungen vom rechten Rande

19. Oktober 2016 | Von

In der deutschen Taschenbuchausgabe hat der im Jahr 1996 erschienene „Kampf der Kulturen“ des Samuel P. Huntington (ohne das Register) nicht weniger als 531 Seiten. Dies ist für den Leser hartes Brot, zumal er sich durch allerlei Wiederholungen kämpfen muss.  Andererseits breitet  der Autor  einen bemerkenswerten Reichtum an Kenntnissen aus – der ihn  allerdings nicht vor

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