Kurzschluss

9. Dezember 2018 | Von | Kategorie: Mikroskop

Im Samstagsessay  vom 8./9.12 2018 titelte die SZ über die Gier, diese sei menschlich. Genug könne nie genug sein. Deshalb solle man die Gier als das akzeptieren, was sie eben auch sei: ein biologisches Muster,  das jeden antreibe und auch Systemkritiker  und Asketen keineswegs verschone. Der Autor fährt fort:  „Die Wahrnehmung:  Topleute verdienen extrem viel. Die Wirklichkeit: Der Mensch strebt nach Anerkennung und Belohnung. Die Schlussfolgerung: Diese Sehnsucht treibt die meisten zur Höchstleistung an  –  Schluss damit, dieses Verhalten zu verteufeln.“ Ein geschichtsloser Kotau der vierten Gewalt vor dem Neoliberalismus. Keine Höchstleistung.

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