Auf die Insel (3)

13. März 2019 | Von | Kategorie: Kaleidoskop

 

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Neben anderen wie Herb Ellis, Kenny Burrell und Jim Hall zählte Joe Pass bis zu seinem Tod im Jahr 1994 zu den herausragenden Jazz-Gitarristen.  Oscar Peterson, mit  dem  Pass Vieles einspielte, schätzte nicht ohne Grund besonders  „the late Joe Pass“.  Beeindruckend sind denn auch nicht zuletzt  die sechs CDs,  die Pass in den Jahren von  1985 bis 1992  begleitet von dem Gitarristen John Pisano aufnahm. Daran beteiligt waren gelegentlich die Bassisten Jim Hughart  oder  Monty Budwig, der Schlagzeuger Colin Bailey und gelegentlich der Multiinstrumentalist Tom Ranier unter anderem am Piano. Sie schufen zusammen mit Pisano  einen fulminanten Klangteppich, auf dem Pass sein ganzes Können ausbreitete. Ein hervorragendes Beispiel für diese meisterliche Musik ist die CD „My Song“, die Herrliches wie „Ah Moore“,  „Jitterbug Waltz“, Dave Brubecks  „The Duke“ und eine wunderbare Version des Klassikers „Ain´t Misbehavin´“ enthält.  Die unauffällige, aber effektive Rolle  Pisanos  als sideman  ist umso bemerkenswerter, als er, wie etwa seine mit anderen bekannten Jazz-Gitarristen wie Lee Ritenour, Ron Affif und Phil Upchurch  überwiegend 1994 eingespielte CD „John Pisano  Among Friends“  zeigt, ebenfalls ein guter Sologitarrist ist.

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