Kaleidoskop

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Geflügel

Der Berliner Maler Michael Sowa hat eine Reihe herrlicher Bilder gemalt; hier ist eines davon. Es trägt den Titel „Geflügel“ und zeigt offenbar ein Mischwesen aus Pfau und Gans.

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Donald Trump zu Nordkorea

„Alle Optionen liegen auf dem Tisch“ (Norddeutsch: „Alles Banane“)

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Rangordnung der „Eliten“

Angela Merkel probt eine Begegnung mit deutschen Wirtschaftsführern

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Gegendarstellung

Entgegen einer in dieser Zeitschrift nie aufgestellten Behauptung ist der im Jahr 1942 verstorbene Eduard Pümpel nicht Erfinder des gleichnamigen, sinnreichen Gegenstands, der ungeteilten Freude jeder Hausfrau.  Richtig ist vielmehr das Gegenteil.

Mikroskop

Friedrich Schiller über Demokratie

Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn. Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat? Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? Er muss dem Mächtigen, der ihn bezahlt, um Brot und Stiefel seine Stimm´ verkaufen. Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen. Der Staat muß untergehehn,

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Falsches im Falschen

„Consumo, ergo sum.“, oder:  „Parvo emo, ergo sum.“ (Aus dem Buch des rotierenden Nichts) Zynisch: „Richness, like health, is taken from nobody.“ (Adam Smith/David Ricardo)  

Treffer

Der Psychologe Prof. Rainer Mausfeld (Kiel) verfügt  über bemerkenswerte Einsichten.  Wir empfehlen seinen Vortrag „Die Angst der Eliten vor dem Volk“ (YouTube). Mausfeld schießt zwar leicht am Thema vorbei, da derlei Ängste  in den Zentren der Macht, über die Politiker  in den „demokratischen“ Staaten des Westens seit langem nicht mehr verfügen,  durchaus begrenzt sein dürften. Aber seine Analysen treffen  dennoch in Vielem mitten ins Schwarze. Dieser Vortrag

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Ein Erlebnis

Das 2. Klavierkonzert op. 18 in c-moll des Sergei Rachmaninow, entstanden und uraufgeführt im Jahr 1901 nach einer erheblichen Schaffenskrise und hypnosegestütztem Wiederaufbau des Komponisten, ist ein Meisterwerk und gehört zu den beliebtesten Konzerten der Romantik. Als Referenz galt bislang noch immer eine Aufnahme aus dem Jahr 1959 mit Swatjoslaw Richter und den Warschauer Philharmonikern unter

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Boskop

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Joachim Ringelnatz (2)

Hier ein feines Nonsense-Gedicht des Meisters: Im dunklen Erdteil Afrika Starb eine Ziehharmonika. Sie wurde mit Musik begraben. Am Grabe saßen 20 Raben. Der Rabe Num´ro einundzwanzig Fuhr mit dem Segelschiff nach Danzig Und gründete dort etwas später Ein Heim für kinderlose Väter. Und die Moral von der Geschicht? – Die weiß ich leider selber

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Noch mehr Fußballglück

Angesichts des Erfolgs der deutschen U-21 bei der Europameisterschaft in Polen plant der DFB, bereits ab 2018 eine deutsche U-3 aufzustellen und baldmöglichst an internationalen  Wettbewerben teilnehmen zu lassen. Zahlreiche KITAs stellen sich  bundesweit bereits  auf  Besuche von Talentscouts ein. Diese werden dem DFB laut Uli Hoeneß in bewährter Selbstlosigkeit  vom FC Bayern zur Verfügung gestellt.  In  einer spontan anberaumten Pressekonferenz erklärte

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Riding High

Als „Goldener Herbst des Lebens“ gilt gemeinhin die Zeit, in welcher der homo sapiens sein Dasein frei von Arbeits- und Erziehungspflichten in vollen Zügen genießt, indem  er sich Kontemplativem widmet, die Welt bereist und/oder anderes unternimmt, das ihm Freude macht. Diese Lebensphase ist Gegenstand erheblicher Vorfreude insbesondere solcher Zeitgenossen, denen ihre dem Gelderwerb dienenden Aktivitäten –

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Joachim Ringelnatz

lebte von 1883 bis 1934 ein kurzes, aber äußerst kreatives Leben nach dem Motto: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ Hier eines seiner unsterblichen kleinen Gedichte: Die Ameisen. In Hamburg lebten zwei Ameisen, Die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee Da taten ihnen die Beine weh, Und

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